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Dokumentation Batrachochytrium dendrobatidis (Chytridpilz)

 

Vorgeschichte:
 
Ein Andersoni hatte trübes Auge und Belag – wurde daraufhin mit Formalin behandelt, keine Besserung. Ebenso bei Behandlung mit Gentamycin keine Veränderung zu beobachten.
 
Im Juni 2011 verstarb völlig überraschend ein semiadultes Andersonimännchen, die adulten Tiere hatten vermehrt Kiemenpilze und atmeten sehr schnell, weshalb wir uns entschieden haben, einen Abstrich zu Exomed zu schicken. (Sammeltupfer Andersoni Bakteriologie & Chytridpilz).
 
Das Ergebnis vom 29.06.2011:
 
Batrachochytrium dendrobatidis positiv,
Micrococcus sp. +++ 
Pseudomonas alcaligenes +++
 
Da eine Verschleppung durch Schläuche etc. nicht ausgeschlossen werden kann, werden alle Tiere & Becken im Keller behandelt. Hierbei handelt es sich um 7 Becken mit insgesamt 4 Andersoni, 5 semiadulten Axolotl und 14 adulten Axolotl.
Wir entschlossen uns nach Rücksprache mit Christina Allmeling und unserem Tierarzt zu einer Behandlung wie folgt:
 
Dosierungen entfernt.
 
04.07.2011
Im Erdgeschoss leben noch 10 Axolotl in einem 150x50x50 Aquarium und 3 Tiere in einem 80x35x40 Becken (wovon ein weibliches Tier momentan in aufgesalztem Wasser bei 4°C sitzt, da sie sehr rund ist, aber ansonsten keine Stressadern oder gerötete Kiemen zeigt und sowohl frisst als auch ausscheidet).
Es gibt keine Auffälligkeiten im Becken, aber da die Kellertiere positiv auf Batrachochytrium dendrobatidis getestet wurden wird heute ein Abstrich zu Exomed geschickt.
 
08.07.2011
Die Tiere werden in 15 Minuten in Itraconazol gebadet und anschließend je nach Größe einzeln, in 2er Gruppen oder in 3er Gruppen in Boxen mit Tetracyclin umgesetzt. Das Umsetzen bereitet den Tieren zwar Stress, die Medikamente werden jedoch augenscheinlich gut vertragen.
 
09.07.2011
Behandlung der Tiere wie oben. Ein Andersonimann krampft mäßig in Itraconazol, Tetracyclin wird gut vertragen.

Die Einrichtungsgegenstände werden aus den Aquarien entfernt. Höhlen und Steine werden zum Abkochen gesammelt, Kies im Becken gespült und anschließend bei 200°C = 1 Stunde ausgebacken. Die Pflanzen, Fische und Schnecken kommen in ein Dauerbad 0,01% Itraconazol, welches regelmäßig umgerührt wird. Die restlichen Gegenstände (Pumpen, Kescher, Schläuche …) werden in einem Desinfektionsbad (ca. 0,5mg Benzalkoniumchlorid pro Liter, enthalten in Sagrotan) eingeweicht.

 
Der Versuch, das Beckenwasser durch Kochen zu desinfizieren, wurde abgebrochen, da etwa 1000L Wasser -> zeitlich und energietechnisch ein utopisches Unterfangen.
 
10.07.2011
Behandlung der Tiere wie oben, der Sonimann krampft noch immer leicht in Itraconazol, Tetracyclin wird weiterhin gut vertragen.
 
Die Becken werden mit Sagrotan versetzt, so dass eine Benzalkoniumchlorid-Konzentration von etwa 0,5mg/L Beckenwasser entsteht. Nach einer Einwirkzeit von 12 Stunden wird der Beckeninhalt abgelassen und die Becken zur weiteren Reinigung in den Hof geschafft. Dort wird mittels Gartenschlauch eine Grobreinigung vorgenommen, anschließend mit Zitronensäure mehrfach gewischt und anschließend wieder mit Gartenschlauch gründlich gespült.
Die Höhlen und Steine werden gekocht, die Gegenstände im Desinfektionsbad umgerührt, ebenso die Pflanzen.
Sowohl Schnecken als auch Fische scheinen das Itraconazol gut zu vertragen.
 
11.07.2011
Behandlung der Tiere wie oben. Der Sonimann krampft im Itraconazol heftiger und windet sich auch nach dem Umsetzen in das Tetracyclin-Dauerbad. Es hat den Anschein, dass er versucht, sich mit dem linken Vorder- und Hinterbein an den linken Kiemenspalten zu kratzen. Nach 15minütiger Beobachtung wird das Tier in klares Wasser gesetzt um zu sehen, ob es sich dort beruhigt. 60 Minuten später sitzt er entspannt und gerade. Nach weiteren 30 Minuten kommt der Sonimann wieder in das Tetracyclin-Dauerbad und fängt sofort wieder an zu krampfen. Nach 10minütiger Beobachtung tritt keine Besserung ein, er wird wieder in klares Wasser umgesetzt.
 
Die restlichen Tiere vertragen die Behandlung anscheinend gut. Die Andersonis sind unruhiger als die Axolotl. In wie weit das allerdings an den Medikamenten liegt lässt sich nicht sagen.
 
12.07.2011
Die in Desinfektionslösung (Sagrotan) eingeweichten Gegenstände werden sorgfältig mit klarem Wasser gespült. Sowohl den Fischen als auch den Schnecken geht es augenscheinlich gut.
 
Behandlung der Tiere wie oben. Der Sonimann saß über Nacht in klarem Wasser. Im Itraconazol krampft er erneut, allerdings weniger als gestern. Beim erneuten Versuch im Tetracyclin-Dauerbad sitzt er zwar noch verkrampft, windet sich aber nicht. Nach 60 Minuten sitzt er gerade und entspannt im Dauerbad.
 
Das Ergebnis der Erdgeschoss-Lotls:
 
Batrachochytrium dendrobatidis positiv
 
Somit geht die Aktion wieder von vorne los. Wir haben uns entschlossen, die Tiere, ebenso wie die Kellertiere sowohl mit Itraconazol als auch prophylaktisch mit Tetracyclin zu behandeln.
 
13.07.2011
Behandlung der Tiere wie oben. Der Sonimann krampft in Tetracyclin nur sporadisch bei Stress (z.B. Bewegen der Box), in Itraconazol nicht. Die restlichen Tiere vertragen beide Medikamente gut. Dem Tetracyclinbad wird ab heute Salz (1TL/10L) zugegeben, um die Nieren der Tiere zu entlasten.
 
Im Keller sitzen noch diverse Nachzuchten von 1,5 bis 15cm Größe. Diese Tiere werden ab heute für 10 Tage mit Itraconazol 0,005% als Dauerbad behandelt. Die Larven werden weiterhin gefüttert und haben heute sowohl Artemien (die Kleinen) als auch Pellets (Tiere ab 5cm) gut gefressen. 3 Tiere zeigen nach etwa 30 Minuten Reaktionen: ein 15cm Tier krampft leicht und ist sehr unruhig, 2 ca. 6cm große Tiere (welche gerade regenerieren) zeigen deutlich Stressadern und strecken die Beine nach oben. Nach 2 bis 3 Stunden beruhigen sich die Tiere langsam.
 
Nach einer weiteren Shoppingtour bei IKEA sitzen nun auch die Erdgeschoss-Lotls im Keller und werden mit Tetracyclin-Dauerbad sowie Itraconazolbad für 15 Minuten in den anfangs erwähnten Konzentrationen behandelt. Keine Auffälligkeiten im Verhalten der Tiere.
 
Somit werden momentan Tiere in 51 Boxen behandelt.
 
14.07.2011
Behandlung der Tiere wie gestern beschrieben. 
Die Kellertiere bekommen somit ihr letztes Tetracyclin-Dauerbad. Der Sonimann sitzt entspannt in Tetracyclin und krampft noch mäßig in Itraconazol. Alle Tiere sind aktiver und wehren sich mehr beim Umsetzen aus dem Itraconazol. 
Das Dauerbad mit Tetracyclin und Salz ist bei den Kellertieren sehr viel `versiffter´ (trübe und dreckig) als bei den Erdgeschoss-Lotls. Vermutlich löst sich bei ihnen durch die 5 Tage längere Behandlung mehr Haut/Schleimhaut und der Kot ist wegen der durch Tetracyclin abgestorbenen Darmbakterien verändert.
 
Die Erdgeschosslotls zeigen keine Auffälligkeiten und scheinen die Behandlung gut zu vertragen.
Die Larven zeigen nach dem Wechseln des Dauerbads keine ungewöhnlichen Reaktionen und fressen problemlos sowohl Artemien (die Kleinen) als auch lebende rote Mückenlarven (Tiere ab 5cm).
Sowohl Artemien als auch rote Mückenlarven überleben 0,005% Itraconazol für mindestens 3 Stunden.
 
15.07.2011
Behandlung der Tiere wie gestern beschrieben. 
Die adulten Kellertiere bekommen nach nunmehr 7 Behandlungstagen, außerhalb des Itraconazol-Kurzbades, nur noch leicht aufgesalzenes Wasser (1 Teelöffel auf 10 Liter Wasser). 
Die Andersoni bekommen noch einen Tag länger Tetracyclin. Im Itraconazol-Bad über 15 Min. krampft der Sonimann weiterhin. Alle Tiere sind weiterhin aktiv und wehren sich beim Umsetzen aus dem Itraconazol wie Tags zuvor. Die Boxen sind vor dem Itraconazol wieder ziemlich verunreinigt.
Die Erdgeschoss-Axolotl sind ebenfalls weiter unauffällig und scheinen die Behandlung gut zu vertragen.
Die Larven zeigen nach wechseln des Dauerbads keine ungewöhnlichen Reaktionen und fressen problemlos sowohl Artemien (die Kleinen) als auch lebende rote Mückenlarven (Tiere ab 5cm).
 
16.07.2011
Alle Kellertiere bekommen nur noch Salz (1TL/10L) als Dauerbad, weiterhin 15 minütiges Itraconazol-Intensivbad. 
Die Verunreinigungen in den Boxen vor Intensivbad nehmen bei den Kellertieren ab. 
Nach dem Umsetzen in Salzdauerbad wird Hühnerleber (in feine Streifen geschnitten) angeboten, ein Tier (Harlekin männlich) verweigert anfänglich, nimmt per Handfütterung dann später doch an. Die anderen Tiere fressen problemlos, bei den Andersoni wird nach 30 Minuten das Wasser erneut gewechselt, da sie durch die Suche nach weiterem Futter sehr unruhig sind.
Die Erdgeschoss-Tiere sind weiterhin unauffällig, ebenso die Larven.
 
17.07.2011
Behandlung der Kellertiere wie gestern. Es erweckt den Eindruck, dass bei allen Kellertieren außer bei 2 Andersoni die Kiemen buschiger und gesünder aussehen. Diese beiden Andersoni werden auch morgen noch in Itraconazol gebadet.
Die Hühnerleber wird vom Harlekinmann sowie vom (noch schwach in Itraconazol krampfenden) Sonimann verweigert, alle anderen Tiere fressen problemlos.
Die Boxen der Erdgeschoss-Lotls sind vor Umsetzen ins Itraconazol verunreinigter und trüber. Die Tiere sind im Itraconazol aktiver und beginnen, sich beim Umsetzen zurück ins Dauerbad zu wehren. Evtl. tritt eine Toleranz / Gewöhnung gegenüber dem Wirkstoff ein.
Die Larven fressen nach wie vor Artemien, lebende Mückenlarven sowie Pellets und zeigen keine Auffälligkeiten.
 
18.07.2011
Alle Boxen der Kellertiere sind durch die gestrige Fütterung mit Hühnerleber sehr dreckig .
Die Keller-Axolotl bekommen nur Wasserwechsel mit Dauerbad-Salzkonzentration (1TL/10L).
Die Sonis werden alle noch für 15 Minuten in Itraconazol gebadet. Der Sonimann krampft kaum noch, ein Soniweibchen schlägt in Itraconazol vermehrt mit den Kiemen und atmet durch den geöffneten Mund. Die Kiemen der beiden Andersoni sehen im anschließenden Salz-Dauerbad heute besser aus.
Die EG-Lotls erhalten die gleiche Behandlung wie gestern. Die Boxen sind auch heute sehr verunreinigt. Ein Weißling (Küche) hat einen Verbiss? Am Schwanz, ein anderer Weißling eine leichte Einblutung am oberen Schwimmsaum, wird beobachtet.
Die Larven und juvenilen Tiere fressen nach wie vor sehr gut und zeigen keine Auffälligkeiten.
 
19.07.2011
Die Keller Axolotl sitzen ab heute in frischem Wasser ohne Salz. Ein Tier wurde verbissen, und in eine Extrabox gesetzt, somit sind es nun 52 Boxen.
Die Andersoni sind noch sehr unruhig, atmen viel durch den offenen Mund und ein Andersoni hat einen kleinen Pilz an einem Zeh. Sie sitzen in Dauersalzbad. Der krampfende Soni wird etwas ruhiger, ist aber sehr schreckhaft und beginnt dann wieder zu krampfen.
 
Die Erdgeschosslotl bekommen heute ihr letztes Antibiotikabad. Die Boxen waren heute weniger verschmutzt als gestern. Die Tiere werden aggressiver, es gab einen erneuten Verbiss bei dem Weißling. Sie scheinen Hunger zu haben, schnappen auch beim Umsetzen nach den Fingern. 
Itraconazol wird weiterhin gut vertragen.
 
Die Larven und juvenilen Tiere sind weiterhin unauffällig, fressen gut und vertragen das Itraconazol-Dauerbad anscheinend gut.
Das Wohnzimmerbecken wird geleert, der Kies entfernt und der Filter (Außenfilter JBL CristalProfi 500) sowie der daran angeschlossene Kühler (Aquamedic 150) mittels Eimer mit Itraconazollösung bis morgen gespült. Die Pflanzen befinden sich ebenfalls in Itraconazollösung.
Die Pflanzen aus den Kellerbecken wurden heute aus dem Itraconazolbad genommen und anschließend noch mit Kaliumpermanganatlösung behandelt.
Die Fische haben das Itraconazolbad gut verkraftet, ebenso die Apfelschnecken, Blasenschnecken sowie 2 der 3 Teichposthörner. Die Sumpfdeckelschnecken sind noch eingedeckelt, somit ist hier noch keine Aussage möglich.
Die Kellerbecken wurden teilweise wieder an ihren Standort gebracht und mit den bei 60°C in der Waschmaschine (ohne Waschmittel, nur mit OxiClean) gewaschenen HMF-Filtermatten bestückt.
 
20.07.2011
Die Kellerlotl sitzen weiterhin in klarem Wasser, es sind keine Auffälligkeiten erkennbar.
Die Andersoni werden in klares Wasser gesetzt, da morgen der Kontrollabstrich zu Exomed geschickt wird. Sie verhalten sich wie gestern.
Die Erdgeschosslotl sitzen seit heute in in Dauersalzbad (1TL/10L) und bekommen noch 2 Tage 10minütige Itraconazolbäder. Kein auffälliges Verhalten erkennbar.
Die Larven und juvenilen Tiere sitzen noch 2 Tage im Itraconazol-Dauerbad und zeigen weiterhin das gewohnte Verhalten.
Das Wohnzimmerbecken wird komplett mit Zitronensäure-Lösung ausgewischt (mehrfach damit gespült und einwirken lassen), danach mit klarem Wasser nachgespült und anschließend trocken gewischt.
Der Filter sowie der daran angeschlossene Kühler werden 1 Stunde mit Zitronensäurelösung gespült und anschließend eine weitere Stunde mit klarem Wasser. Danach wird der Filter abgebaut. Die Filtermatten sowie die Biobälle werden in der Waschmaschine bei 60°C gewaschen. Die Tonröhrchen werden ausgekocht und der komplette Filter mit heißem Wasser gereinigt. Alles wird bis morgen trocken gelagert.
Die restlichen Kellerbecken werden (bis auf das Andersonibecken, da hier der Abstrich abgewartet wird) aufgebaut und mit den gewaschenen HMF-Matten in den Eckfiltern bestückt. (Diese werden teils mit neuen, teils mit desinfizierten Strömungspumpen versehen.) Je Becken werden 3 cm Bodengrund eingebracht (teils CoralBeach ausgebacken, teils neuer Kies 0,8-1,2mm) und mit Wasser aufgefüllt. 
 
21.07.2011
Die Kellertiere sind bis auf die Andersoni und ein verbissenes Weißlingsweibchen wieder in die Becken gezogen. (Auf einen Kontrollabstrich wird hier verzichtet, da es bei den Kelleraxolotl auch keinen Anfangsbefund gab.)
Von den Andersoni wird ein Kontrollabstrich sowohl auf Cytridpilz als auch auf aerobe/anaerobe Keime zu Exomed geschickt.
Zwei der Tiere sehen gut aus (u.a. das krampfende Männchen, welches zwar noch hektisch ist, aber sich nicht mehr windet), die anderen zwei Tiere haben verklebte Kiemen und machen allgemein einen weniger guten Eindruck. 
Die Andersoni werden 20 Minuten in Intensivsalzbad gesetzt (1TL/1L). Das Männchen mit den verklebten Kiemen verliert hier etliche Kiemenhärchen. Die beiden angeschlagenen Tierchen kommen dann in Dauersalzbad, die fitteren Tiere in klares Wasser. Alle Tiere fressen Pellets.
 
Die Erdgeschosslotl werden wie gestern behandelt und bekommen nach Itraconazol jeweils 3 Pellets. Alle Tiere fressen.
Sowohl die Kellerlotl als auch die Erdgeschosslotl sowie die Sonis fühlen sich beim Umsetzen `glitschiger´an und sind aktiver. Bei den juvenilen Tieren ist keine Veränderung der Haut spürbar, allerdings sitzen diese Tiere auch in 0,005% Itraconazol-Dauerbad, während die adulten Tiere ja mit 0,01% für 10 Minuten/Tag behandelt wurden und zusätzlich 7 Tage in Tetracyclin-Dauerbad saßen.
4 Larven lagen tot in 2 verschiedenen Boxen. Die Behandlung wird daraufhin abgebrochen und die Babys in klares Wasser umgesetzt. Die verbleibenden Larven fressen weiterhin gut.
 
22.07.2011
Die Kellerbecken werden fertig eingerichtet (Höhlen und Pflanzen). Die Tiere zeigen keine Auffälligkeiten.
Die Andersoni werden wie gestern gebadet. Das Männchen verliert keine Kiemenhärchen mehr. 
Die Erdgeschosslotl bekommen das letzte Itraconazol-Intensivbad und zeigen ebenfalls keine Auffälligkeiten. Das WZ-Becken wird mit 40 kg CoralBeach und klarem Wasser gefüllt und der Filter wird angeschlossen.
Es sind wieder je 2 tote Larven in 2 verschiedenen Boxen, ebenso eine ca. 3 cm Sonilarve. Daraufhin wird die Behandlung bei den < 10cm Tieren einen Tag früher als geplant beendet und die Tiere in klares Wasser umgesetzt.
Schnecken und Fische ziehen in ein 40x20x20 Becken mit Bodengrund und klarem Wasser. Die Apfelschnecken sowie die Teichposthörner scheinen die Behandlung mit Itraconazol gut verkraftet zu haben. Die Sumpfdeckelschnecken kommen teilweise aus den Häusern, leben also noch. 2 Kardinälchen sind im Eimer gestorben, ob es an der Behandlung oder schlechten Wasserwerten lag lässt sich nicht sicher sagen.
 
23.07.2011
Kellerlotls sehen in ihren Becken gut aus, benehmen sich unauffällig.
Die Sonis wurden wie gestern behandelt, keine Veränderung feststellbar.
Die Erdgeschosslotl werden in klares Wasser umgesetzt, übermorgen erfolgt der Kontrollabstrich auf Chytrid, welcher zu Exomed geschickt wird.
Eine tote Larve in einer Box, alle anderen Larven fressen gut. Die juvenilen Tiere werden in klares Wasser umgesetzt und beenden nach 10 Tagen das Itraconazol-Dauerbad. Es sind keine Veränderungen oder Auffälligkeiten feststellbar.
Den Fischen und Schnecken geht es weiterhin gut, die Sumpfdeckelschnecken sind noch alle am Leben.
 
24.07.2011
Die Sonis werden wie gestern behandelt. Die Boxen (vor dem Salz-Intensivbad) sind sehr trüb.
Die Küchenlotl sind wieder in ihr Aquarium gezogen.
Die WZ-Lotl fressen gut.
Eine tote Larve in derselben Box wie gestern und die Tage davor. Die restlichen Larven fressen gut und sind unauffällig.
Fischen und Schnecken geht es gut.
Das dicke Lotl (die Tonne) wird für 15 Minuten in Salz-Intensivbad gesetzt und frisst danach erstmals 3mm Pellets (4 Stück).
 
25.07.2011
Kontroll-Sammelabstrich der Axolotl an Exomed.
 
03.08.2011
Ergebnis: NEGATIV